Das Leben – ein Wunder!
| Hallo ihr tollen! | |
| Ich möchte euch heute mitteilen, dass mein Sohn, Julian Marley heute Abend um 21:25 Uhr in Essen auf die Welt gekommen ist. Vorab, er ist Gesund, hat Haare auf den Kopf, und ist Super Toll Süß. Nun möchte ich euch erzählen, in 2 Abschnitten, wie ich das ganze erlebt habe. | |
Für alle die das dort nicht lesen können: Ich heiße Julian Schulten (eigentlich Julian Marley Schulten) Bin geboren am 5. November 2009 um 21:25 Uhr. Mein Geburtsgewicht beträgt 2660g. Ich bin 49 cm groß. Mein Kopfumfang ist 33 cm. Ich wohne im Zimmer Nr. 128. Weiter unten findet ihr eins der ersten Aufnahmen von Julian Marley. Wenn ich ihn mir vergleichsweise 1 Monat später anschaue, ist das schon bemerkenswert anders! Wie schnell solche kleinen Menschen wachsen, ist unbeschreiblich. Wie schnell sie ihr aussehen verändern, Körpermerkmale annehmen, und einen so süß anschauen, ist auch unbeschreiblich. Aber mehr bilder werdet ihr in den kommenden Tagen zu gesicht bekommen. Werde dann schauen, dass ich eine Bildergalerie für Ekkez-Blog erstellen werde. Dann kommen dort alle aktuellen Fotos Online. Und manch Erinnerung wird für ewig sein. Das schildchen hat übrigends mein Schwiegervater bei sich in der Wohnung stehen. Genauso wie mein Netz, was ich auf den Kopf anhatte, bei der OP! Das war der tollste Tag meines Lebens!
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| Abschnitt 1: Von das Ungewisse in das schönste der Welt | |
Ich hatte heute mächtig Anschiss auf der Arbeit bekommen, weil ich mit einem Krankenschein gefehlt habe, durfte mir 2 Stunden was von meinen Ausbilder, Sozialpädagoge sowie Chef reinziehen, dass wenn man fehlt, auch mit AU die Ausbildung vergessen kann. Da war der Tag für mich erstmal gelaufen. Am Nachmittag, als wir dann Unterricht hatten, ich weiß noch genau, wir haben die Bügelmessschraube erklärt bekommen, bekam ich eine SMS von meiner Freundin. Sie war an diesem Tag bei dem Frauenarzt, normale Vorsorge Untersuchung, in der SMS stand, dass Sie noch heute in ein Krankenhaus müsse, da sie einen Fruchtblasensprung hätte. Natürlich rief ich Sie direkt an, um alles weitere zu besprechen. Lasse natürlich nicht meine Freundin allein ins Krankenhaus. Mein zukünfitger Schwiegervater, der Armin holte mich dann um 16:00 Uhr von der Arbeit ab, fuhren dann zu ihm, packten Vanessa und die Kinder ein, und sind daraufhin zum Dennis gefahren. Er sollte auf die Kinder aufpassen, während wir nach Essen zur Uni Klink sind. Ein paar Sachen haben wir noch schnell eingepackt, und sind dann direkt von mir, zur Uni-Klinik nach Essen gefahren. Dort angekommen, haben wir der Hebamme, eine nette Türkin erzählt, was passiert ist, ihr die Überweisung gegeben. Nach ein paar Minuten kam Sie dann, und hat Vanessa das letzte mal an das CTG angeschlossen. Während meine Maus am CTG hing, nahm die Hebamme ein Abstrich, um ein Fruchtwasser Test durchzuführen. Sie sagte uns, dass wenn er Positiv wäre, noch heute das Kind kommen muss. Und er war Positiv. Armin und Ich, sind dann raus, da Vanessa für die OP bereit gemacht wurde. Blut abgenommen, etc. Nach einer halben Stunde, gingen wir wieder hoch, wo wir mein Schatz in der Internen Überwachung wiederfanden. Sie erzählte uns alles Haarklein, was nun geschehen wird, Angst hatte Sie, was ja auch normal ist. Nach einer ³/4 Stunde kam dann auch endlich der Nakose Arzt, der Sie fragte, ob Sie Vollnakose oder doch lieber die Spiralanästhesie nehmen würde. Eigentlich wollte Sie die Voll-Nakose, aber da Armin und Ich, sie vorher schon bearbeitet haben, und dann der Nakose Arzt auch nochmal alle Nebenwirkungen der beiden Betäubungen verglichen hat, kam sie zum besten Entschluss meines Lebens, sie nahm die Spiralanästhesie. Durch die Spiralanästhesie ist Sie während der gesammten OP wach, und ich dürfte sogar mitkommen. Sie wurde dann nach ein paar Minuten abgeholt, und der Nakose Arzt fragte mich auch nochmal ob ich denn mitkommen möchte, ich sagte ihm ganz klar, ja! Er sagte mir, dass das ganze nicht 100 % einfach ist, und nicht jeden sein Ding ist. Schließlich ist das eine Operation. Dennoch wollte ich mit. Er nahm mich dann mit zur Umkleide, worauf hin ich mich komplett umgezogen habe. Grünes Haarnetz, Grüner Mundschutz, Grünes Shirt, Grüne Hose und Gelbe Operations Schuhe. Dann durfte ich nochmal eine Stunde warten. Bis die Betäubung wirkte. Ich wurde dann reingelassen, und meine Freundin war schon mitten im “gemetzel”. Ich habe mich hinter ihr gesetzt, und ihre Hände, die wie am Jesus Kreuz gefesselt waren, fest gehalten, und auf ihr eingesprochen. Rechts neben uns war ein großer Behälter, wo regelmäßig das Blut reingeschossen ist. Nach einiger Zeit, und als die Ärzte während er OP die Pizza nun endlich bestellt hatten, kam dann auch der kleine Julian Marley. Die Hebamme nahm mich dann mit, um den kleinen zu sehen. Ich berührte ihn an den Stellen wo ich keine Angst hatte ihn weh zu tun. Es ist aufjedenfall etwas anderes, wenn man sieht, das dass dein eigen Fleisch und Blut ist. Man ist vorsichtig, wie sonst nie. Nach einiger Zeit, kam dann eine andere Hebamme, und nahm mich mit, wo der kleine Marley dann gewogen, und angezogen wurde. Ich sollte in der Zwischenzeit, das Armbändchen basteln. Ich weiß noch genau! 5 Blaue Kügelchen, dann der Nachname und dann wieder 5 Blaue Kügelchen. Dieses Armband bekam er dann um. Als Armin uns wohl hörte, kam er zu uns, nahm mich in den Arm und wünschte mir alles Glück der Welt. Er war mächtig Stolz muss ich sagen. Wir nahmen ihn auf den Arm, und gingen zusammen nach Vanessa, die schon in der Internen Überwachung auf uns wartete. Sie nahm den kleinen direkt im Arm, und war mächtig Stolz, aber auch geschafft. Ich rannte immer noch in Grün herum, und als ich mich umdrehte, waren aufeinmal meine Eltern da. Mein Vater nahm den kleinen direkt in Beschlag, und wollte ihn auch nicht wieder hergeben. Nach einiger Zeit, und 1000 x Anrufe von Dennis, dass er jetzt gerade an diesem Tag nach seiner Freundin möchte (Danke Dennis!)ist Armin schonmal vorgefahren, um die beiden nach Velbert zu fahren. Als Armin dann in Velbert war, rief er mich 1000 mal an, da die Kinder ja alleine wären. Da hatten wir echt schlau gehandelt. Um 12 war ich dann auch zuhause, worauf hin ich mich auf die Couch vermummelt habe, und dann auch eingeschlafen bin. |
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| Abschnitt 2: Das Krankenhaus und die Zeit danach! (Nachtrag) | |
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Ich bin jeden Tag im Krankenhaus gewesen. Der Freitag, war ich von morgens bis Spät abends da. Die ganze Zeit bei meiner Familie zu sein, war mir enorm wichtig. Dort sah man immer mehr, wie er uns beiden ähnelte. Am Samstag kam dann auch meine Beste Freundin, sowie meine Eltern und Vanessas Vater. Vanessas Mutter kam garnicht, das war ja klar! Ausrede war, der Weg wäre zu weit. Aber das ist Typisch Vanessas Mutter. Die Nase bis zum Himmel, und nicht da für ihre Kinder. Aber dazu bald in einem anderen Post .An diesem Tag hatte die Schwester Vanessa zuviel Schmerzmittel verabreicht, so dass sie einen Bluthochdruck von 190 hatte und ihr Kreislauf im Keller ging. Die Hebamme hat sich natürlich rausgeredet, was wir alle nicht so gut empfanden. Am Sonntag kam dann auch meine Oma, aber der kleine war in der Blauröhre. Damit der Wert wieder sinken tut. Am Dienstag wurde dann Vanessa entlassen. Und seid dem hält uns der kleine richtig auf Zack. Er wird immer runder, und immer aktiver. Ich bin mehr als nur Stolz.
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| An alle die dabei waren! | |
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Ich möchte euch alle vom Herzen aus danken! Das ihr jede Sekunde egal wo es nötig war, bei mir wart. Mich bzw. Uns unterstützt habt, und alles dafür getan habt, dass es uns auf jede art und weise gut ging! Ich werde euch das niemals vergessen! Besonderen Dank geht an meine Eltern, meinem Schwiegervater, Dennis dem Schüttelkönig…, und meiner großen Schwester, Angela. Und zu meiner Freundin kann ich nur eins sagen! Du bist der stärkste und tollste Mensch den ich je auf Erden kennengelernt habe. Ich möchte dich niemals verlieren! Ich liebe euch alle
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